Ausstellungs- und Veranstaltungswoche
»Übertrieben oder gebremst? Energiewende in Zukunft und Alltag«
»ZidiNaKo« präsentiert sich Bürger*innen und Stadtgesellschaft
Vom 17. bis 21. März 2025 präsentierte das Forschungsprojekt ZidiNaKo in der Artothek Oberhausen eine vielseitige Ausstellung zur Energiewende. Fotografien, Energiegeschichten und Designmodelle luden Besucher*innen ein, eigene Erfahrungen einzubringen und Zukunftsszenarien zu diskutieren.
Zwei Abendveranstaltungen am 17. und 19. März boten Impulsvorträge rund um das Thema verbrauchernahe Energiewende. Fraunhofer UMSICHT, Energieversorgung Oberhausen AG (evo), FernUniversität in Hagen, Verbraucherzentrale NRW und HydrOB e.V. luden durch ihre Vorträge zu angeregten Diskussionen ein.
Als Live-Aktion konnten Besucher*innen am eigenen Handy Energiewende-Bilder mittels KI erzeugen und ausdrucken. Ziel war es, die Beteiligung von Privathaushalten an der Energiewende zu stärken und den Austausch zwischen Bürger*innen, Fachleuten und Organisationen zu fördern.




Energiegeschichten aus Oberhausen
Ergebnisse aus den Beteiligungsprojekten zum Thema »Energie zuhause?!«
Menschen aus Oberhausen und dem Ruhrgebiet haben im Rahmen des Fotowettbewerbs und während eines Workshops zum Thema »Energie zuhause?!« ihre Energiegeschichten geteilt. Mit eigenen Fotos und Bildimpulsen schilderten die Teilnehmer*innen ihre Alltagserfahrungen mit Energie in den eigenen vier Wänden. Die Vielfalt der Erzählungen verdeutlicht, wie individuell und persönlich die eigene Energienutzung ist.
Produktideen von Designstudierenden der Folkwang Universität der Künste
Wie können wir die Energiewende der Gesellschaft näherbringen und ihre Umsetzung effektiver gestalten?
Studierende des Fachbereichs Produktdesign an der Folkwang Universität der Künste in Essen haben sich dieser Frage im Rahmen ihres Semesterprojekts gewidmet. Unter der Leitung von Prof. Dr. Johanna Schmeer und Prof. Anke Bernotat entwickelten sie Konzepte, um produkt- und verhaltensorientierte Handlungsansätze für eine bessere Energiewende aufzuzeigen.
»Prototypen des kleinsten gemeinsamen Nenners«
Designerische Modellpraxis zur Exploration von Zielkonflikten der Energiewende
Die Residenz »Designer in Lab« von Rolf Brändle bei Fraunhofer UMSICHT im Rahmen des Fraunhofer-Netzwerks »Wissenschaft, Kunst und Design« erforschte, in welcher Form Modellbaupraktiken, wie sie Gestalter*innen nutzen, verwendet werden können, um Herausforderungen bei der Energiewende partizipativ zu entdecken.



Rundgang durch die Ausstellung
Abendveranstaltungen
Die Diskussionsrunden der »ZidiNaKo«-Abendveranstaltungen thematisierten zentrale Herausforderungen und Chancen der Energiewende in Oberhausen. Im Fokus standen Fragen zur Finanzierung und Förderung energetischer Sanierungen, zur Rolle von Politik und Verwaltung, zu Informations- und Beratungsangeboten sowie zur Motivation und Beteiligung von Bürger*innen und Unternehmen. Auch Unsicherheiten, bürokratische Hürden, die Rolle der lokalen Medien und der Wunsch nach mehr Transparenz, Austausch und positiver Berichterstattung wurden angesprochen. Die Teilnehmenden diskutierten, wie Hemmnisse abgebaut und die Energiewende gemeinsam vorangebracht werden kann.




Eindrücke der Ausstellungsgestaltung




weitere Beiträge: